Theaterprojekt "Vier Tassen Familie"

„Vier Tassen Familie“

Was gehört bei Ihnen in einen guten Kuchen?

3 Tassen Mehl, 2 Tassen Zucker, 3 Eier … und ?

Ein Kuchen schmeckt nur dann besonders gut, wenn man Ihn gemeinsam bäckt und genießt.

Die inklusiv besetzte Gruppe des Theaterclub „VOLL normal“ beschäftigte sich ein Jahr lang mit dem Thema Familie. Kein leichtes Thema für Viele, besetzt mit Emotionen, Enttäuschungen, Konflikten viel Freude aber auch Tränen. Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Steffi Liedtke sammelten wir Erlebnisse, Geschichten und Gefühle und verarbeiteten diese modern in altbekannte Märchen.

Im Therapiezentrum „Happy Family“ verspricht man sich Hilfe und erzählt sich die traumatischen Erlebnisse in Märchenform. So berichtet zum Beispiel Fräulein Pech, wie schwer es für sie ist, neben der fehlerlosen Goldmarie zu bestehen. Herr Ährmlich greift aus Not und Sorge gerne zur Flasche und kümmert sich nicht um seine Kinder Hänsel und Gretel.

Doch auch im Familienleben der Psychologin läuft nicht alles rund, besonders bei ihren oft unbeaufsichtigten Kindern Max und Moritz.

In 3 Vorstellungen brachten die 25 Laiendarsteller die Welt zum Leuchten und sangen und performten im Abschlusssong lauthals

„… Zuhaus ist da wo Deine Freunde sind. Hier ist die Liebe umsonst!“

Fast 300 Zuschauer sahen am 24. und 25. Juni dieses ergreifende Stück auf der ausverkauften Kleinen Bühne in Plauen. Ein großer Erfolg für die Beteiligten und auch für die Arbeit des Netzwerk Inklusion im Vogtland.

Ein großes Dankeschön hier auch an die Familienberatung des DBZV. Jana Weller begleitete über Monate unsere Arbeit und half bei der Entwicklung eines Gesprächsformates am Familientisch, dass wir im Anschluss an die Premiere am Samstag gemeinsam anboten.

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