Berufsbildungsbereich (BBB)

Berufsbildungsbereich BBB
Alte Falkensteiner Str 2
08209 Auerbach

(0 37 44) 26 10
(0 37 44) 26 11 16
Noch wichtiger als die Arbeit ist der Mensch.
Wiedereingliederung

Menschen mit geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderungen können sich nach der Schulzeit, nach schweren Krankheiten und/oder nach einem Unfall wiedereingliedern und in der Werkstatt beruflich weiter entwickeln. Der Berufsbildungsbereich ist eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ziel ist, die Teilnehmenden in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern und zu bilden. Außerdem werden sie dazu befähigt, vielleicht einmal auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig zu werden, einen ausgelagerten Arbeitsplatz zu bekommen oder in den Arbeitsbereich der Göltzschtalwerkstätten Vogtland (GWV) zu wechseln.

Wir starten Berufe mit dem Bildungskonzept PRAXISBAUSTEIN (PB)

Viele Jahre schon bilden die GWV Menschen mit einer Behinderung beruflich aus und weiter. Nach der UN Behindertenrechtskonvention (UN BRK) haben gerade diese Menschen Anspruch auf Hilfe und Unterstützung. Das Lernen muss angepasst werden, damit auch Menschen mit ganz individuellen kognitiven, körperlichen oder seelischen Behinderung am Berufsleben in der Gesellschaft teilhaben können. Neue Wege beschreibt der Gesetzgeber mit dem Bundesteilhabegesetz, dass schrittweise wirksam werden wird und die Entwicklung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung verbessern soll.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Mit der Einführung des Fachkonzeptes der Werkstätten für behinderte Menschen durch die Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2010 wurde die berufliche Bildung massiv weiterentwickelt. Heute haben wir ein modulares Bildungssystem, das es auch Werkstattbeschäftigten ermöglicht, an einer von Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK) und der Handwerkskammer Dresden zertifizierten beruflichen Qualifizierung teil zu nehmen, die den individuellen Fähigkeiten der Beschäftigten entspricht und in der Wirtschaft anerkannt wird.

Bildungsort

Der Berufsbildungsbereich bietet Platz für 35 Ausbildungsplätze in einem eigenen Gebäude und einem angegliederten Arbeitsraum mit Werkbänken, Maschinen, Vorrichtungen und Werkzeugen. Für die tägliche Unterweisung nach Lehrplan für sieben Praxisfelder stehen vier Räume mit differenzierter Ausstattung zur Verfügung. Praktische Lehrobjekte sind Aufträge der Werkstatt aus dem produzierenden Gewerbe und Dienstleistung. Zwei Gewächshäuser und ein weitläufiges Außengelände ermöglichen die Ausbildung in der Garten- und Landschaftspflege.

Ausbildungsangebot
Nach dem Deutschen Qualifizierungsrahmen für die Ausbildung erfolgt die Teilausbildung in sieben Praxisfeldern:

  • Montage
  • Lager, Logistik und Verpackung
  • Holz- und Metallbearbeitung
  • Küche und Service
  • Reinigung
  • Garten- und Landschaftspflege
Ablauf

In einer Findungs- und Erprobungsphase von drei Monaten (Eingangsverfahren) wird über den Bildungsweg entschieden. Die Ausbildung in einem oder mehreren Praxisfeldern endet nach 2 Jahren. Die berufliche Qualifizierung schließt mit einem Zertifikat der IHK oder Handwerkskammer oder mit einer Teilnahmebescheinigung der Werkstatt ab.

Ziele
  • Vermittlung lebenspraktischer und beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten unter Berücksichtigung individueller Interessen und Neigungen
  • Erprobung vermittelter Kenntnisse in Praktika für eine gelingende Eingliederung in das Arbeitsleben
  • Befähigung zur Teilhabe am Arbeitsleben auf Außenarbeitsplätzen der Werkstatt in Unternehmen der freien Wirtschaft
  • Vermittlung einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

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