„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben sondern auch bis zuletzt Leben können.“
Mit diesen Worten von Cicely Saunders, einer Mitbegründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin möchten wir unterstreichen, dass es ein besonderes Anliegen unseres Diakonievereins ist, Menschen zu unterstützen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe angewiesen sind.
Unter dem Leitmotiv „dem Lebensfaden Halt geben“ möchte die Diakonie Auerbach ihren Gästen im Hospiz Vogtland einen Ort der Geborgenheit geben, an dem unheilbar kranke und sterbende Menschen bis zum letzten Augenblick in einer familiären Atmosphäre lachen und weinen, leben und sterben können.
Öffentlichkeitsarbeit
Ein weiterer wichtiger Punkt ist unsere Öffentlichkeitsarbeit, in der wir zumeist Schülerklassen oder Interessengruppen über das Thema „Sterben, Tod und Trauer“ schulen. Kontaktieren Sie uns bei Interesse und wir stimmen alles Weitere mit Ihnen ab.
Spenden & Helfen
Hinter dem Hospiz steckt die Idee einer fürsorglichen Gesellschaft, weshalb Hospizarbeit ohne Spenden und Ehrenamt undenkbar ist. Unseren Gästen entstehen keine Kosten für den Hospizaufenthalt, der wird allerdings nur zu 95 Prozent von den Leistungsträgern (Kranken- und Pflegekassen) finanziert – die verbleibenden 5 Prozent müssen wir aus eigenen Kräften aufbringen. Somit würden wir uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit im stationären Hospiz Vogtland „Villa Falgard“ mit Ihrer Spende unterstützen würden.
Falls Sie sich für eine Spende bereit erklären, überweisen Sie diese bitte auf folgendes Konto:
Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre Adresse mit.
Ehrenamt
Auch als stationäres Hospiz sind wir auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten sich einzubringen- sei es über Gespräche, Spaziergänge, Unterstützung bei Festen u.ä. oder Sitzwachen.
Es kann eine persönlich bereichernde Tätigkeit für Sie sein, denn Sie begegnen Menschen, die sich mit den essenziellen Fragen des Lebens beschäftigen.
Sie sind interessiert an einer ehrenamtlichen Mitarbeit in unserem stationären Hospiz?
Ein Hospizhelferkurs ist wünschenswert aber kein Muss. Melden Sie sich gern bei Fragen oder Interesse bei uns!
Psychosoziale Begleitung
Wir wollen Sie, als Angehörige, nicht mit Ihrer Trauer um einen geliebten Menschen alleine lassen, denn auch Sie und Ihr Befinden liegen uns am Herzen. Alle Informationen dazu finden Sie hier:
Psychosozialer Dienst
Als Psychologin bin ich immer dann Ansprechpartnerin für die Hospizgäste, wenn diese ein offenes Ohr für Wünsche, Kummer, Sorgen, Ängste oder Unerledigtes haben. Ebenso habe ich immer Zeit für jede Art von Gesprächen oder kümmere mich gern um Aktivitäten, die zum Wohlbefinden der Gäste beitragen.
Angehörige und Freunde zählen für mich ebenso in die umfassende Betreuung unserer Gäste und können in persönlichen Gesprächen mit mir Unterstützung und Entlastung erfahren.
Die Organisation von Wunscherfüllungen (ggf. in Zusammenarbeit mit dem ASB Wünschewagen), von kulturellen Veranstaltungen oder Festen gehören gleichermaßen zu meinem Aufgabengebiet.
Trauerbegleitung
Der Verlust eines geliebten Menschen stellt manchmal eine große Herausforderung dar. Trauer braucht Zeit und Raum, damit wieder seinen individuellen Weg gehen kann. Gern bin ich bereit, für Sie im persönlichen Gespräch da zu sein und unterstützend an Ihrer Seite zu stehen.
Für Fragen, Gespräche oder Unterstützung stehen wir Ihnen immer zur Verfügung. Melden Sie sich gern.
Unsere Psychologin Sabrina Schneider ist für Sie da.
Uns besuchen regelmäßig therapeutische Begleithunde
Therapeutische Begleithunde (Besuchshunde) sind bestens sozialisierte Familienhunde, die über eine hohe Toleranzschwelle und natürlich keinerlei Aggressionen verfügen. Sie „arbeiten“ mit ihren Hundehaltern vornehmlich nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene. In unserem Hospiz fördern Besuchshunde die Mobilität der besuchten Menschen, durch Spiele, Füttern sowie Streicheln und bieten darüber hinaus noch für längere Zeit Gesprächsstoff.
Diese Hunde müssen jederzeit Berührungen in fast jeder Form zulassen. Durch dieses Zulassen der Nähe wirken sie als „Spannungslöser“ und „Brückenbauer“.
Bei besonderen Anlässen oder falls ein Gast gern noch einmal ein Pony sehen und berühren möchte, haben wir die Möglichkeit über den Reit- und Therapiehof Neumühle das Therapiepony Bonnie zu uns einzuladen.
Für weitere Angebote oder um sich selbst ein Bild von Bonnie zu machen, schauen Sie gern auf folgende Website: www.reit-und-therapiehof-neumuehle.de
Dem Lebensfaden Halt geben – das ist unser Auftrag. Wir begleiten Menschen in allen Lebenslagen – im Alltag ebenso wie in besonderen Herausforderungen – und stehen verlässlich an ihrer Seite.
Aus unserem christlichen Verständnis heraus begegnen wir jedem Menschen mit Respekt und Wertschätzung. So stärken wir, was trägt, und helfen dabei, dass der Lebensfaden Halt und neue Kraft gewinnt.